Puppen & Spielzeug 3/2010
Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe:
"Oh, ist die aber schön!" - Porzellankopfpuppen von Armand Marseille im Spielzeugmuseum Sonneberg
"Oh, ist die aber schön!", mit diesen ergriffenen Worten stand eine Besucherin vor einer A.M. 390 und bewunderte das subtile Lächeln auf dem Puppengesicht. Neben dem Modell A.M. 370 ist dies eines der Kopfmodelle, mit denen Armand Marseille seinen Weltruhm begründete. Ihm als wohl dem größten Puppenfabrikanten widmet das Deutsche Spielzeugmuseum in Sonneberg die Sonderausstellung "Von Sonneberg in alle Welt. Armand Marseille und die Ära der Porzellankopfpuppen"...Foto: Ruth Ndouop-Kalajian

Zu Tisch! Porzellan und Tischsitten in Miniatur
Kinder- und Puppengeschirr aus Porzellan und Feinkeramik stellt ein eigenes Sammelgebiet des Coburger Puppenmuseums dar. Die Jubiläen "300 Jahre Meissner Porzellan" und "250 Jahre Porzellanland Thüringen" nahm Museumsleiterin Christine Spiller zum Anlass, es neu zu präsentieren...Foto: Ruth Ndouop-Kalajian
Doll-Art: Besucherplus und exklusive Puppenkunst auf hohem Niveau
Leokadia Wolfers ist eine Konstante in der Puppenszene. Sie hält nicht nur bundesweit Börsen und Märkte ab, sondern sie hat auch die Doll-Art von Frankfurt nach Darmstadt geholt und aufleben lassen. In der Orangerie fühlt sich das exklusive Publikum wohl, und auch die Puppenkünstlerinnen kommen gerne in die ehemalige Residenzstadt in der Metropolregion Rhein-Maas...Foto: Ruth Ndouop-Kalajian
Den Menschen Freude schenken: Rosemarie Anna Müller feiert 20 Jahre Rose-Puppenkunst
Sie könnten Bruder und Schwester sein, die beiden Wichtel. Er lacht verschmitzt und tätschelt den Hund an seiner Seite. Das Mädchen aber weint, die Tränen kullern aus seinen Augen - der Hund hat sie am Knie gezwickt. Wie kann der andere da noch lachen?! Inszeniert hat diese kleine Szene die Puppenkünstlerin Rosemarie Anna Müller mit ihren Müller-R-Wichteln auf der Doll-Art in Darmstadt...Foto: Ruth Ndouop-Kalajian
Bayerische Puppenstadt verleiht Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis
Dass Puppen nicht nur Spielzeuge sind, sondern auch Kunstobjekte, weiß man in der Mayerischen Puppenstadt Neustadt bei Coburg ganz genau. Aus der Tradition der Puppenfabrikation in Neustadt initiierte 1995 der damalige Stadtrat Joachim Sauer den ersten Max-Oscar-Arnold-Wettbewerb. Im Mai wurde der diesjährige "Puppen-Oscar" verliehen...Foto: Ruth Ndouop-Kalajian
20. Sonderausstellung zur zeitgenössischen Puppenkunst "20/10"
1989 initiierte Udo Leidner-Haber die erste Sonderausstellung mit zeitgenössischer Puppenkunst in seinem Museum der Deutschen Spielzeugindustrie. Damals ahnte niemand, was sich daraus entwickeln würde: Der Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis wurde 1992 zum ersten Mal verliehen, 1993 wurde der VeP (Verband europäischer Puppenkünstler) aus dem Museum als Keimzelle ins Leben gerufen und bis ins Jahr 2000 dort betreut...Foto: Ruth Ndouop-Kalajian
Madonnenpuppe mit Kind: Museumsschatz in Rothenburg o.d.T.
Antike Puppen geben sich gern rätselhaft. Sie haben die Zeiten überdauert, doch ihre Geschichte lässt sich oft nur durch Recherchen und Hypothesen rekonstruieren. Im Museum von Katharina Engels in Rothenburg o.d.T. ist solch ein altes Stück, eine Madonnenpuppe mit Kind, beheimatet...Foto: Stefanie Ludwig
Celluloid-Badepuppe von Minerva
Endlich Ferien! Sommer, Sonne, Wasser. Die meisten Kinder lieben es, mit oder im Wasser zu spielen, ob am Meer, an Seen, im Schwimmbad oder zu Hause im Planschbecken. Dazu gehört natürlich geeignetes Spielzeug, das war schon immer so. Die hier vorgestellte Badepuppe der Firma Buschow & Beck, Marke Minerva, stammt aus dem Jahr 1939...Foto: Elke Klöppel
PuppenMachen: Eine Nymphenburg Lady? Eine Cousine 2. Grades!
Chinas, d.h. Puppen aus glasiertem Porzellan, wurden in Deutschland ab den frühen 1840er-Jahren über hundert Jahre lang produziert. Ganz bekannte Firmen sind Alt, Beck & Gottschalck, Conta & Böhme, Hertwig & Co., A.W.F. Kistner, Kling & Co., Kestner & Co., Kloster Veilsdorf. Meißen und die KPM Berlin haben ihre Puppen gemarkt...Foto: Marika Kessler
Erdverbunden, mystisch und voller Lebenslust: Fabelwesen von Tatjana Raum
Beim Puppenfestival tauchte in diesem Jahr in der Kategorie "Die beste Fantasiepuppe" ein wundersames Geschöpf auf - eine blaue Elfe, mit lachend nach hinten geworfenem Kopf und so voller lebenslustiger Ausstrahlung, dass man sich ihrem Wesen kaum entziehen konnte. Verwandte dieser Elfe tauchten auch in der Sonderausstellung des VeP auf - erdverbundene Gestalten, Zwergen und Gnomen gleich, die scheinbar aus dem nahen Wald ihren Weg in die Thüringisch-Fränkische Begegnungsstätte gefunden hatten. Weit gefehlt: Sie stammen aus der Hand der Rosenheimer Künstlerin Tatjana Raum...Foto: Tatjana Raum
Die nächste Ausgabe von Puppen & Spielzeug erscheint am 15. Oktober 2010.





